Das Rätsel der Arche Noah

Aktuelles aus der Südosttürkei

Johannes Lepsius: Schutzengel der Armenier

1899 wurde das erste Foto auf dem Gipfel des Berges Cudi aufgenommen.

3.6.2016

In der am 2. Juni 2016 im Bundestag verabschiedeten Resolution zum Völkermord in Armenien heißt es: »Der Bundestag bedauert die unrühmliche Rolle des Deutschen Reiches, das als militärischer Hauptverbündeter des Osmanischen Reichs trotz eindeutiger Informationen auch von Seiten deutscher Diplomaten und Missionare über die organisierte Vertreibung und Vernichtung der Armenier nicht versucht hat, diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu stoppen.«

Einer dieser Missionare war Johannes Lepsius, ein Deutscher, der als »Schutzengel der Armenier« in der Erinnerung des armenischen Volkes geblieben ist.

Johannes Lepsius (1858–1926)

In meinem Buch »Das Rätsel der Arche Noah« habe ich diesem Mann ein Kapitel gewidmet, denn er war der Allererste, der – im Jahr 1899 – ein Foto auf dem Gipfel des Berges Cudi aufnahm. Hier eine erweiterte Version dieses Kapitels:

Lange Zeit war ich der Überzeugung, dass Gertrude Bell als erster Mensch ein Foto auf dem Gipfel des Cudi gemacht hatte. Doch während meiner Recherchen entdeckte ich im Juni 2009 ein noch älteres Bild: Das erste Foto ist tatsächlich zehn Jahre älter und wurde im Sommer 1899 von Johannes Lepsius aufgenommen.

Das erste Foto, das auf dem Berg Cudi aufgenommen wurde, 1899 von Johannes Lepsius

Lepsius wurde am 15. Dezember 1858 in Berlin geboren und studierte Mathematik und Philosophie. Er promovierte schon 1880 und studierte dann Theologie.

Johannes Lepsius war ein unbequemer Mann. Er ging nie den einfacheren Weg. Nicht in seiner Familie, nicht in seinem Beruf und nicht in seiner Berufung. Er war schon von seinem Elternhaus her mit dem Orient bestens vertraut – sein Vater war der Ägyptologe Prof. Carl Richard Lepsius (1810–1884), ein enger Freund Humboldts.

Als Hilfsgeistlicher an der deutschen evangelischen Gemeinde in Jerusalem trat er 1884 seine erste Orientreise an. In ihm reifte die Idee, unter Muslimen das Evangelium zu verkündigen. Er lernte durch seine Mitarbeit in einem Waisenhaus schnell die großen Probleme kennen, die das Aufeinanderprallen der unterschiedlichen Kulturen im Nahen Osten mit sich brachte. Nach den ersten Massakern an Armeniern in den Jahren 1895 und 1896 reiste er an Ort und Stelle, um sich mit eigenen Augen ein Bild von der Situation zu machen. Zurück in Deutschland machte er das Schicksal der Armenier bekannt, gründete den »Deutschen Hilfsbund für Armenien« und warb um finanzielle Unterstützung seines Anliegens, den Armeniern zu helfen.

»Nie hat er sich aus Opportunismus zum Verschweigen der Verbrechen bringen lassen und offen die Orientpolitik der christlichen Großmächte kritisiert. Als seine Kirche ihm den Urlaub für sein Engagement für die Armenier verweigerte, gab er sein Pfarramt auf, um sich ganz in den Dienst dieser Aufgabe zu stellen. Ebenso stellte er sein Gewissen über die Staatsraison, als das mit dem jungtürkischen Regime verbündete Deutsche Reich die Vorgänge im Osmanischen Reich unter Militärzensur stellte.«

Diese Sätze schrieb der württembergische Landesbischof Otfried July im Vorwort des Buches »Brennende Augen« (S. 9). Diese Erzählung von Brigitte Troeger erschien 2008 anlässlich des 150. Geburtstags des evangelischen Pfarrers, einem »Freund und Anwalt des armenischen Volkes.«

Sein Name ist mit dem Schicksal der Armenier verbunden, die schon in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts brutale Pogrome und Massaker erlitten mit zehntausenden von Toten. Im Schatten des ersten Weltkriegs begannen die Türken ab 1915 mit einer systematischen Auslöschung des armenischen Volkes. Lepsius startete Hilfsaktionen und informierte in Deutschland und ganz Europa über die schrecklichen Vorgänge. In Deutschland ist Lepsius heute fast in Vergessenheit geraten.

Im Oktober 1898 starben seine Frau Margarethe Zeller, bald darauf seine Mutter und auch sein Sohn. Trotz der großen Trauer musste er schnell die weitere Arbeit für den »Hilfsbund für Armenien« anpacken. »Zerrissen zwischen seinem inneren Auftrag und der Sorge um die [verbliebenen fünf] Kinder bereitete er sich auf eine lange Reise vor. Diese war längst überfällig: eine umfassende Inspektion seiner neu errichteten Hilfswerke, und die Beobachtung der allgemeinen und religiösen Entwicklungen in den Gebieten Nordpersien, Armenien, Kurdistan, Mesopotamien, der Levante und Bulgarien.«

In seinem 1903 erschienenen Buch »Ex Oriente Lux« berichtet er von dieser Reise und widmet ein Kapitel seinen Erlebnissen am Berg Cudi. Seine Überschrift »Eine Besteigung des Ararat« erläutert er im Untertitel: »Nicht der Masis an der Grenze Russlands, sondern der Dschudi am Nordrande von Mesopotamien ist nach orientalischer Überlieferung der ›Ararat‹ der Schrift«.

Im Gegensatz zu den weiteren Expeditionen auf den Berg Cudi, die ich in meinem Buch beschreibe, erklommen Lepsius und seine Begleiter den Gipfel des Cudi von Norden her. In Sirnak (»Schernach«) hatten sie den Herrscher des Gebietes besucht, Mehemed Agha, den er wohlwollend »einen feinen intelligenten, in seiner Weise mit einem hohen Maß von Weltkenntnis und Bildung ausgerüsteten Mann von vornehmstem Geiste« nennt. Der Agha hat sein Land rund um den Berg Cudi vor den plündernden Hamidiehs (eine aus kurdischen Nomaden bestehende Kavallerietruppe des Osmanischen Reiches) beschützt und muss die Angehörigen aller Religionen ordentlich behandelt haben.

Lepsius selbst soll zu Wort kommen, wenn er seine Eindrücke am Berg Cudi Gipfel beschreibt:

Wie wir vom Kurdenvolk und seiner Geschichte auf Land und Leute zu sprechen kamen, auf die Urzeit des Landes und die im Koran und der Bibel enthaltenen Überlieferungen, erhob sich der Agha und wies mit der Hand auf die in der Ferne im Süden aufsteigende langgestreckte Bergkette, von der sich eine Kuppe heraushob, die oben eine Ummauerung oder dergleichen zu tragen schien.

»Seht ihr jenen Berg? – Dort ist die Arche gelandet. Dort wurde Noah mit den Seinen von der Flut errettet und brachte Gott sein Dankgebet dar. Noch alljährlich versammeln sich dort oben Muhammedaner und Christen, um mit Gebeten und Festen die Errettung des Noah zu feiern.«

Wir sagten ihm, dass wir die Absicht gehabt hätten, den Dschudi – das ist der Name des Noahberges – zu besteigen. Wenn es auch ein Umweg von ein, zwei Tagesreisen sei, so verlange es uns doch die Stätte zu sehen.

»Ich werde euch meine Leute mitgeben«, erwiderte er, »sie werden euch auf die Spitze des Berges führen und alles zeigen. Auch sollen sie euch nach Dschema bringen, wo Noah die Arche baute und sich nach der Flut wiederum ansiedelte. Auch Gird sollt ihr sehen, dort stand die älteste Stadt der Welt, die noch vor der Sintflut erbaut wurde. Der Berg und die Dörfer und das Land, soweit ihr sehen könnt, und über die Berge bis an die Ebene, gehört mir. Aber meine Väter hatten auch das Land von hier bis zum Wansee. Aber jetzt ist es ausgestorben und menschenleer, die Dörfer sind zerstört und die Menschen sind vertrieben, und selbst die Bäume lassen sie nicht leben und verbrennen sie – diese Hunde von Hamidiehs.« – Beim Abschied sagte er zu uns: »Wenn ihr nach Deutschland zurückkehrt, so saget dort, wie sehr dieses Land einer Reform bedarf.«

Wir brachen vormittags auf. Ein starker Tagesritt durch ein wohlangebautes Land, über das ein weiser Herr zu herrschen schien. In allen Dörfern bei Christen oder Kurden hörten wir dasselbe Lob des Schechs von Schernach. Man weiß nicht, was Kurdistan ist, wenn man den Agha es Sor und sein Land nicht kennt. Und es gibt noch mehr seinesgleichen. Wie kommt es, dass diese Dörfer sicher wohnen, dass diese Bauern das Land bebauen und ernten, Weinberge und Feigenbäume pflanzen und ein glückliches Leben führen? – Weil »dies nicht der Weg für Beamte ist«, weil hier die türkischen Efendis und Steuereinnehmer nichts zu suchen haben. Der Agha bestimmt selbst die Höhe der Abgaben für seine Dörfer und die Regierung bekommt keinen Pfennig mehr oder weniger.

Es war gegen Abend. Wir kamen in ein enges romantisches Tal. Die rauschenden Wasser des Gebirgsbaches flossen über und unter uns in mehreren Wasserläufenm die künstlich für die Bewässerung der Gärten der talabwärts liegenden Dörfer abgedämmt waren. Auf Brücken und hochgebauten Dämmen wand sich der Weg an dem felsigen Abhang hin. Mächtige alte Nussbäume und Eichen beschatteten den Weg. Das Laub hing streckenweise so tief herab, dass wir uns auf den Hals der Pferde niederbeugten, um drunter durchzukommen. So ging es, während die Nacht hereinbrach, auf schmalen aber doch augenscheinlich gut in Stand gehaltenen Saumpfaden talaufwärts. In der Tiefe schien ein Dorf zu liegen.Der Weg steig bei einer Biegung des Tales höher an die felsigen, mit uralten Eichen beschatteten Bergabhänge hinauf. Da plötzlich glitzerten Lichter wie Glühwürmchen durch das dichte Laub. Der enge Weg öffnete sich und – wir hielten, von einem überraschenden Anblick bezaubert, inne. An dem Berghange flammten in Terrassen aufsteigende Feuer, die sich wie eine Himmelsleiter in der Höhe mit den glitzernden Sternen zu vereinigen schienen.

Die unteren Terrassen schienen von wandelnden phantastischen Gestalten belebt. Unter großen Laubhütten, die aus Zweigen gebaut, sich mit einem schlanken Spitzbogen nach vorn öffneten, bewegten sich lange weiße Gewänder und hüpften Kindergestalten hin und her. Um helle Feuer lagen Männer, die schwatzten und rauchten. Wenn ein neues Scheit ins Feuer geworfen wurde und die Flamme heller aufloderte, so beleuchtete sie von unten das grüne Laubdach, welches die ganze Szene überschattete. Und so den Berg hinauf, bald breite Terrassen, bald einzelne Hütten, vor jedem ein Feuer und grell beleuchtete märchenhafte Gestalten.

Was war das? – Ein Sommernachtstraum? – Ein Märchen aus Tausend und eine Nacht? – Ein geheimnisvolles nächtliches Fest der Teufelsanbeter? – Nein. Das Sommerlager des Kurdendorfes, das wir im Grunde des Tales erspäht hatten – Gunde Geramo. Wenn es im Tal zu schwül und zu enge wird, dann zieht Mann und Weib und Kind aus den vier Pfählen aus, baut sich Laubhütten am Bergeshang – eine kurdische »Sommerfrische«. Wenn die Tage kürzer und die Schatten länger werden, zieht alles wieder ins Dorf hinunter. Wir saßen bald mitten darunter und schliefen endlich unter den mächtigen Zweigen eines uralten Walnußbaumes ein. Für uns war es ein »Sommernachtstraum« am Fuße des Noahberges. Wir hatten nur wenige Stunden geschlummert, als wir vor Tagesanbruch uns erhoben, um den Dschudi zu ersteigen. Da das ganze Lager noch in tiefem Schlaf lag, war es schwer, etwas Brot zu bekommen, um uns für den Weg damit zu versehen. Es war wenig genug, das wir erhielten. Voraussichtlich war es vor dem späten Abend nicht möglich, ein Dorf zu erreichen.

Wir stiegen nun in der felsigen Schlucht hinter unserem Lagerplatz langsam heran und mussten unsere Pferde etliche Stunden am Zügel führen. Unterwegs begegneten uns in den Bergen einzelne Kurden, die mit langen Stangen Galläpfel von den Eichen herabschlugen. Es ist hier zu Land der einzige Export-Artikel. Ein anderer hatte in seinem Gewande prächtige Weintrauben, die er eben zwischen den Felsen gepflückt hatte. Als wir höher hinaufkamen, wurde es wieder menschenleer und einsam. Wir waren nach Osten ausgebogen, um auf der Höhe angelangt die westlicher gelegene flach gerundete Kuppe des langgestreckten Gebirgskammes zu ersteigen, der die Berge von Kurdistan gegen die mesopotamische Tiefebene und den Khabur, einem östlichen Zufluss des Tigris, begrenzt. Eine Stunde unterhalb der Höhe fanden wir in einer Felshöhle eine starke Quelle mit frischem kühlem Wasser.

Es war Mittag, als wir auf der Spitze anlangten, und die letzte mit flacher runder Wölbung ansteigende Höhe heranritten. Vor uns lag ein viereckiger Bau aus behauenen Steinen roh aufgeschichtet; man hätte es für einen primitiven Aussichtsturm halten können. Einige Reste von Gewölben ließen darauf schließen, dass hier einmal ein Kloster stand. Jetzt dienten die nach oben offenen Räume offenbar als Lagerstätte für die Pilger zur Zeit des Herbstfestes. Eine rohe Treppe führte auf eine ummauerte Terrasse, an die sich ein zerfallener Turm anschloss.

Nach Westen zu lehnte sich an einen langgestreckten Felsgrat ein zweiter roher Bau, von derselben Beschaffenheit und demselben Zweck dienend, wie der erste.

Man musste den Blick fast gewaltsam von der Aussicht abwenden, um nur erst die nötige Umschau auf dem Gipfel zu halten. Denn rings um uns her zog es das Auge in alle Fernen der unbeschreiblich überraschenden neuen Welt, die zu unseren Füßen lag. Hinter uns schob sich von allen Seiten Berg hinter Berg, Kette hinter Kette und nach Norden und Osten türmten sich bis zum Horizont die Gebirgsmassen in dunklem Gestein übereinander – aber vor uns, zu unsern Füßen, welch eine Welt schloss sich da unserm Blicke auf! Wir standen auf einer hohen Gebirgsmauer, die wohl gegen 2000 Meter steil zur Ebene abfiel und in der Tiefe breitete sich in unabsehbare Ferne hinaus die mesopotamische Ebene aus. Die schwächeren Höhenzüge, welche noch von Ost und West sich in die Ebene hineinschoben, störten den majästetischen Eindruck des Grenzenlosen und Unabsehbaren nicht.

In der Tiefe vor uns war die gelbe Ebene noch mit grünem Kulturland und Gehölz durchsetzt, die Kurdendörfer des Mehemed Agha sahen daraus hervor; dann erstreckte sich eine breite Niederung, das Tal des Khabur bis zum Bahdinan hinüber, der uns den Blick auf Mosul verschloss. Nach Süden und Südwesten hin schweifte der Blick in die arabische Wüste und eine schwache Linie bezeichnete am Horizont das Sindschar-Gebirge. Ein feiner Sonnenduft lagerte über der weiten Ebene, und goldene Lichter funkelten in den gelben und grauen Tönen der weiten, weiten sich in der Ferne verlierenden Fläche. Ein dünner Silberstreif zog sich in deutlichen Krümmungen durch die Ebene, von Nordwesten kommend nach Südosten sich windend, verlor er sich im Süden hinter den Höhen. Es war der Tigris. Wo der Blick an der Gebirgsmauer entlang streichend den Tigrislauf im Westen zuerst erreicht, sieht man noch eben deutlich genug die kahlen Mauern und Minarets von Dschesire, der »Insel«stadt, von zwei Armen des Tigris eingeschlossen.

Wir ließen uns die Namen der Dörfer in der Ebene von den Kurden, den uns Mehemed Agha zur Begleitung mitgegeben, nennen. »Dort hinter dem grünen Fleck das Dorf ist Dschema, wo Noah, Friede sei mit ihm, das Schiff baute; hier oben blieb es am Felsen hängen.«

»Dort drüben« – er zeigte auf eine runde Terrasse, vielleicht 30 Meter unter uns, die von einem einsamen Baum beschattet war, – »baute er den Altar und opferte und betete.« »Im Herbst sind hier viele Menschen zusammen, die oft von weither kommen. Hier versammeln sich die Christen und drüben (bei dem andern ummauerten Platz) die Jesiden und die Muslims. Da wird geschlachtet und gegessen und gesungen.«

Wie lebendig die Überlieferung, dass dies der Berg der Arche sei, hier zu Lande ist, dafür gab uns ein alter Mullah, den wir am nächsten Tage am Fuße des Berges in Girdschulia trafen, den besten Beweis. »Wenn ihr gesucht hättet, so hättet ihr leicht von den großen Nägeln des Schiffes finden können,« – er machte mit zwei Fingern uns ihre Länge anschaulich – »und Pech, sehr viel Pech findet man dort oben, mit welchem Noah Friede sei über ihn – sein Schiff bestrichen hatte.«

Lepsius folgert nach diesem Bericht seiner Expedition, dass der bekannte Ararat im Norden »für die Überlieferung überhaupt nicht in Betracht kommt«, er begründet dies mit den Schriften Berosus und der Peschitta, die von den Kardu-Bergen berichten. Weiterhin sieht er die Sintflut als Überschwemmung Mesopotamiens, wo das »rettende Schiff sich auf dem nahen Gebirge niederließ.«

Johannes Lepsius starb am 3. Februar 1926 in Meran.

Im Jahr 2011 wurde in Potsdam das Lepsiushaus als eine deutsch-armenisch-türkische Begegnungsstätte eröffnet. Dort hatte Johannes Lepsius von 1908 bis kurz vor seinem Tod gewohnt und gearbeitet. Die Türkische Gemeinde in Deutschland reagierte entrüstet auf die Errichtung der Gedenkstätte für Lepsius, der als einer der ersten den Massenmord an den Armeniern dokumentierte. Die Träger des Lepsiushauses definieren allerdings als eines ihrer Hauptziele, dass man »zu einer nachhaltigen Verständigung zwischen Armeniern, Türken und Deutschen beitragen [möchte]. Wahrheit und Versöhnung werden nicht als Gegensatz verstanden, sondern als sich wechselseitig ergänzende, unverzichtbare Bedingungen für die Gewinnung einer nachhaltigen gemeinsamen Zukunft.«

Das Lepsius-Haus in Podsdam (Foto: Wikipedia, Urheber: »Suse«)

 

 

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